Akademie der Wissenschaften und der Literatur - Mainz

Aufgaben und Ziele

Aufgaben

  • Die Entwicklung und Pflege des Informationssystems SprachGIS zu modernen Regionalsprachen des Deutschen.
  • Die Bereitstellung der Werkzeuge für Datenintegration der anderen Arbeitsgruppen.
  • Zugriffs-und Analysewerkzeuge für die Nutzer des Informationssystems.
  • Zusätzlich werden die digitalen Daten des Projekts verwaltet, die Nutzer mit Hilfe unterstützt und die Hardware wird eingerichtet und gepflegt.

Ziele

  1. Entwicklung eines REDE-Projektportals, im Rahmen dessen das Projekt sowie die Arbeitsgruppen dargestellt werden und in dem das REDE-Informationssystem SprachGIS integriert werden kann.
  2. Das REDE-Projektportal soll von den Mitarbeitern gepflegt werden können.
  3. Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem digitalen Wenker-Atlas, soll ein Informationssystem entstehen, das die Datenintegration und Datenanalyse bestmöglich unterstützt.
  4. Das REDE Informationssystem SprachGIS wird für die Mitarbeiter eine Reihe zugeschnittener Werkzeuge bieten, welche die Datenintegration und –verwaltung unterstützen.
  5. Die computerunterstützte Analyse der Daten soll im Vergleich zu DiWA 3 ausgebaut werden.
    • Dynamische Anfragen nach verschiedenen Attributen sollen möglich sein.
    • Die Anfragen sollen graphisch als Karten dargestellt werden.
    • Zusätzlich zu linguistischen sollen geographische und historische Anfragen möglich sein.
    • Die Anfragen sollen als Karte dargestellt werden können. Die Darstellung hängt von dem Ergebnis der Anfrage ab und kann auch vom Benutzer angepasst werden.
    • Es wird geprüft verschiedene phonetische/linguistische Vergleichsoperatoren zu implementieren, z.B. Dialektalitätsmessung (phonetische Abstandsmessung).
  6. Die nicht selbst entwickelten Komponenten des Informationssystems sollen aus freien und in ihrem Bereich herausragenden Softwareprojekten bestehen, um eine fortlaufende Entwicklung über den gesamten Projektzeitraum zu ermöglichen. Durch ein Engagement in den Projekten wird zum einen eine Weiterentwicklung sichergestellt, sowie die Verbreitung des REDE-Projekts.
  7. Für die Benutzerschnittstelle soll gelten, dass sie einen homogenen Zugriff auf heterogene Daten bietet und die Ausgabe weitgehend vom Benutzer bestimmt werden kann. Dazu wird das System einerseits verschiedene Typen von Daten speichern können, diese aber klassifizieren, sodass Ergebnisse einer dynamisch erstellten Karte aus verschiedenen Datenquellen geholt werden.
  8. Neben der Möglichkeit vorhandene Daten neu zusammenzustellen und daraus Karten zu generieren wird es die Möglichkeit geben völlig neue Karten zu erstellen oder vorhandene Daten mit neuen zu kombinieren. Diese neuen Karten sollen im System gespeichert werden können.
  9. Nicht zuletzt soll mit dem Informationssystem eine Multimediaplattform entstehen, die dem Benutzer auch die vorhandenen Audiodaten zugänglich macht. Zudem sollen die Audiodaten noch enger an die dahinter liegende Forschung geknüpft werden. Durch die Transkription und die Georeferenzierung werden diese Daten genauso durchsuchbar sein wie Atlanten die nur als Textdaten vorliegen und zusätzlich werden die Ergebnisse hörbar.
verändert 28.02.2013 durch Fischer
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